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Die Erde aus dem All

Gesundheit im Klimawandel

Zum Internationalen Tag der Erde am 22. April

Der vergleichsweise strenge und schneereiche Winter 2009/2010 hat das Potenzial, über Fakten hinwegzutäuschen, mit denen sich der Mensch in Zukunft auseinandersetzen muss: Ein weltweiter Klimawandel ist kaum noch abzuwenden und kann auch in Mitteleuropa zu einschneidenden Veränderungen führen - auch oder vor allem für die Gesundheit.

Ursprünglich 1970 von amerikanischen Studenten ins Leben gerufen, begehen Menschen seit Mitte der Neunziger Jahre weltweit immer am 22. April den internationalen Tag der Erde ("World Earth Day"). Dabei soll das Augenmerk der Öffentlichkeit auch auf die negativen Folgen der vom Menschen verursachten Klimaveränderungen gerichtet werden.

Zeckenstiche im Winter, jeden Sommer Hitzetote - ist das alles Panikmache oder bringt der Klimawandel tatsächlich ernst zu nehmende Folgen für die Gesundheit der Menschen mit sich?

Der Mensch verändert das Klima
Die Beeinflussung der Umwelt durch den Menschen führt zu einer Verstärkung des natürlichen Treibhauseffektes, nämlich zu anthropogenem Treibhauseffekt. Dies manifestiert sich in globaler Erderwärmung sowie extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen, Dürren, Sturm, starken Niederschlägen und damit verbundenen Überschwemmungen. Erste Auswirkungen dieser Veränderung auf die Gesundheit machen sich bemerkbar, in Zukunft wird sich dies aller Wahrscheinlichkeit nach weiter verschärfen. Man unterscheidet direkte Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit und indirekte.