Ein Husten oder eine laufende Nase sind insbesondere in der kalten Jahreszeit nichts Ungewöhnliches. Aber Vorsicht! Was als harmloser Schnupfen daher kommt, kann durchaus gefährliche Ursachen haben: Schimmelpilze im Haus oder in der Wohnung können auf verschiedene Weise gesundheitsschädlich auf den Menschen wirken, wenn über längere Zeit Sporen in erhöhtem Maße eingeatmet werden. Schon kleine Stockflecken an der Wand können Sporen freisetzen. Besonders gefährlich wird es, wenn ein Befall, beispielsweise hinter einer Schrankwand, lange unentdeckt bleibt. Aber auch über Nahrungsmittel (sowohl verdorbene Nahrung wie auch Edelpilze) kann der menschliche Körper mit Schimmelpilzen konfrontiert werden, wenngleich auch viel seltener.
Reizungen der Schleimhäute, Hautreizungen und Kopfschmerzen sind nur einige der möglichen Symptome einer Schimmelpilzallergie. Häufig können aber auch schwere Reaktionen ausgelöst werden, bei Menschen mit entsprechender Veranlagung soll im schlimmsten Falle die Entstehung von Asthma begünstigt werden. Die genauen Auslöser dafür sind noch nicht bekannt.
Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, ältere Menschen und Kinder sind anfällig für die Folgen eines Schimmelbefalls im Wohn- oder Arbeitsraum. Winzer, Landwirte, Bäcker, Müllarbeiter, Holzarbeiter, Geflügelzüchter und Gärtner sind aufgrund ihrer berufsbedingten Exposition besonders belastet, aber auch bei Menschen, die in klimatisierten Büroräumen arbeiten, besteht ein erhöhtes Risiko.
Schimmel entsteht in der Regel in Gebäuden mit hoher Luftfeuchtigkeit, wie etwa in Weinkellern. Aber auch Luftbefeuchter oder schlecht gewartete Klimaanlagen können Schimmelsporen oft unbemerkt in großen Mengen in der Raumluft verteilen.
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