Schimmelpilz ist wärmeempfindlich, daher ist auch das Heizen aller Wohnräume auf mindestens 19 bis 22 Grad zu empfehlen. Biomüll sollte nicht länger als nötig in der Wohnung stehen gelassen und Pflanzen mindestens ein Mal jährlich umgetopft werden, da sich in der Blumenerde Schimmel bilden kann.
Schimmelentfernung
Einen kleinen Schimmelbefall kann man auch selbst entfernen, aber Vorsicht: Ein kleiner Schimmelfleck auf der Tapete kann auf eine größeres Problem darunter hindeuten. Ist ein größeres Gebiet betroffen oder tritt der Schimmel an mehreren Stellen im Raum auf, muss der Fachmann ran.
Beim Entfernen von Schimmelflecken kann man auf Chemikalien durchaus verzichten, denn diese können ebenso wie die Schimmelsporen selbst Allergien auslösen. Statt mit Chemikalien kann man die Stellen auch mit medizinischem Alkohol abwischen. Dabei ist unbedingt auf persönliche Schutzkleidung (Atemmaske, Gummihandschuhe, Schutzbrille) zu achten. Anschließend werden die behandelten Stellen trocken geföhnt und nochmals trocken abgebürstet. Aber: Dauerhafter Erfolg ist nur zu erwarten, wenn die Ursache für Schimmelbildung beseitigt wird.
Ist ein baulicher Mangel Ursache für einen Schimmelbefall, dann hilft nur dessen fachgerechte Beseitigung. In Mietwohnungen ist hierfür der Vermieter zuständig.
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