© vita-X AG 2013
Ein Unternehmen der CompuGroup Medical
 

Modellprojekt Trier

Positive Zwischenbilanz des Trierer Projektes elektronische Patientenakte

"Ob die Kaort hann eich gewaort", meint Helmut Leiendecker auf Triererisch, und zeigt stolz seine elektronische Patientenakte. Unter dem Motto "Ich bin dabei" begleitete er vom 20.- 25. Oktober die erfolgreiche Trierer Informationswoche rund um die elektronische Patientenakte

Bereits Ende 2004 starteten das Gesundheitsministerium in Rheinland-Pfalz, die
Kassenärztliche Vereinigung und die vita-X AG das Projekt sektorübergreifende elektronische Patientenakte in Trier.

Früher gingen Patienten mit ihren Röntgenbildern von Arzt zu Arzt. Mit einer Tasche voller Medikamente kamen Patienten ins Krankenhaus. Das Zusammentragen wichtiger Informationen über einen Patienten war oft schwierig und vor allem zeitaufwändig. Weite Wege und lange Wartezeiten - damit ist jetzt Schluss.

Akten
© Henry Klingberg / PIXELIO

Mehr als 1.500 Trierer haben ihre medizinischen Behandlungsinformationen, dank der elektronischen Patientenakte, jederzeit zur Hand. Schon über 50 Haus- und Fachärzte nutzen diese neue Technologie in Trier. Auch das Brüderkrankenhaus Trier und das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen sind im Projekt ePA Trier heute erfolgreich eingebunden.

"Durch die ePA erfährt der Patient eine bessere und effizientere Behandlung durch verfügbare medizinische Informationen von Kollegen", bestätigt Frau Dr. Beate Danz, Allgemeinärztin in Trier. "Patienten vernetzen ihre behandelnden Ärzte untereinander und ersparen sich so lange Wartezeiten durch fehlende Befunde oder Arztbriefe", ergänzt Dr. Siegert, Vorstandsmitglied der KV, der das Projekt von Anfang an engagiert unterstützt.