Reisen in ferne Länder sind oft mit ungewohnten klimatischen Bedingungen, fremden Speisen und Getränken sowie einer Zeitumstellung verbunden. Dadurch können sie eine Belastung für den Körper bedeuten und diesen anfälliger für Erkrankungen machen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an bekannten (beispielsweise Malaria oder Gelbfieber) und weniger bekannten (zum Beispiel Dengue-Fieber) Tropenkrankheiten mit häufig sehr unangenehmen und teilweise sogar lebensbedrohlichen Folgen. Eine gewissenhafte Gesundheitsberatung sollte daher unbedingt zu den Vorbereitungen einer Reise in tropische Länder gehören.
Risikogebiete für einzelne Tropenkrankheiten können sich beispielsweise in Abhängigkeit von den Jahreszeiten verschieben. Eine aktuelle "Landkarte" der Risikogebiete und Informationen darüber, welche Krankheiten zu welcher Zeit in welchem Land auftreten können, erhält man in der Regel beim Gesundheitsamt. Eine ausführliche reisemedizinische Beratung und notwendige Maßnahmen zur Reisevorbereitung bieten vor allem Tropeninstitute und Impfzentren mit tropenmedizinischen Sprechstunden. Wichtige Kriterien für die richtige Vorbereitung sind besonders die Reisezeit, Reiseziel und Region sowie die Dauer der Reise.
Übertragung durch Insekten
Viele Tropenkrankheiten, darunter auch Malaria und Dengue-Fieber, werden durch Mückenstiche übertragen. An Malaria erkranken in jedem Jahr weltweit zwischen dreihundert und fünfhundert Millionen Menschen die meisten davon in Afrika. Das Auftreten der krankheitsübertragenden Mücken ist, wie bei vielen anderen Tropenkrankheiten auch, gebunden an klimatische Faktoren und Umwelteinflüsse. Deshalb ist die Reisezeit neben dem Ziel der Reise ein entscheidender Faktor für die richtige Gesundheitsvorsorge.
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