© vita-X AG 2013
Ein Unternehmen der CompuGroup Medical
 

Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln

Guanylate und Inosinate werden im menschlichen Organismus zu Harnsäure abgebaut. Kommt es nun zu einer Einlagerung der Harnsäure, kann dies bei einer bereits vorliegenden Gichterkrankung zu Komplikationen führen.

Gesundheitliche Auswirkungen
Am häufigsten verwendet werden aber Glutamate, die Salze der Glutaminsäure, einer lebenswichtigen Aminosäure. Als Würzmittel eingesetzt werden künstlich erzeugte Glutamate, beispielsweise das Mononatriumglutamat (E621). Glutamat wird vielen Fertig- und Tiefkühlgerichten, Soßenpulver, Gewürzmischungen und Dosensuppen aber auch Saucen oder Knabbermischungen zugesetzt.

 

Glutamat

Die Verpackung verrät, ob Glutamat im Lebensmittel steckt:
 
  • Sechs Glutaminsäureverbindungen sind bei uns offiziell erlaubt. Sie müssen mit dem Begriff 'Geschmacksverstärker' und einer speziellen E-Nummer (E620 bis E625) gekennzeichnet sein.

 

Neben Salz ist Zucker einer der am häufigsten verwendeten Geschmacksverstärker. Einige Menschen müssen oder wollen allerdings auf den kalorienschweren Süßer verzichten. Doch vom verführerischen Geschmack des Zuckers muss sich trotzdem niemand verabschieden. Es gibt Ersatz aus den Labors der Lebensmittelchemiker.

Brennwert und Süßkraft
Ein Gramm Zucker enthält 4 Kilokalorien. Süßstoffe wie Acesulfam, Aspartam und Saccharin hingegen besitzen fast gar keine Kalorien. Deswegen können Süßstoffe zur Kalorienreduktion beitragen. Übergewichtige müssen so während des Abnehmens nicht auf Süßes verzichten, nehmen aber gleichzeitig weniger Kalorien auf.

Süßstoffe sollten trotzdem sparsam eingesetzt werden, denn Süßstoffe sind 30- bis 3000-mal süßer als Zucker. Die Folge: Vor allem Kinder gewöhnen sich schnell an die extreme Süße und ernähren sich generell mehr von zuckerhaltigen Lebensmitteln.

Zuckeraustauschstoffe
Zuckeraustauschstoffe werden häufig mit Süßstoffen kombiniert, um eine erhöhte Süßkraft bei niedriger Kalorienzahl zu erreichen, denn ihre Süßkraft liegt weit unter der von Zucker und Süßstoffen. Zu den Zuckeraustauschstoffen gehören unter anderem Sorbit, Isomalt und Xylit. Da sie, genau wie die Süßstoffe, keine Karies bilden können, sind sie häufig in Kaugummis oder Bonbons enthalten. Ferner werden sie zur Herstellung von Diabetikerkost herangezogen, da sie den Blutzuckerspiegel nur wenig ansteigen lassen. Wegen ihres Kaloriengehalts von zwei Kalorien pro Gramm müssen sie aber, anders als Süßstoffe, zur Brennwertberechnung herangezogen werden.