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Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln

Sorbit wird industriell aus Maisstärke hergestellt. In der Lebensmittel-Zusatzstoffliste ist es mit der Nummer E 420 aufgeführt. Sorbit ist koch- und backfest, Verwendung als Feuchthaltemittel findet es zum Beispiel in Marzipan, Kuchen und Schokolade Verwendung. Aufgrund seiner feuchtigkeitserhaltenden Fähigkeit wird es auch Marmeladen, Gelees, Senf und Soßen zugesetzt. Andere Feuchthaltemittel sind Mannit (E 421), Glycerin (E 422) und dessen Natriumsalze (E 640).

Sorbit wird aus Maisstärke hergestellt
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Einschränkungen für den Verzehr
Als Feuchthaltemittel kommen Sorbit und Mannit nur in geringen Mengen zum Einsatz. Die für beide Stoffe geltende empfohlene Obergrenze von täglich 50 Gramm wird in dieser Funktion nicht erreicht.

Glycerin wird normalerweise als unbedenklich eingeschätzt, da es sowieso Bestandteil jeder Zelle ist. Bei größeren Mengen können möglicherweise Kopfschmerzen auftreten. Aufgrund seiner chemischen Struktur gehört Glycerin zu den Alkoholen. Es ist uneingeschränkt für alle Lebensmittel ohne Höchstmengenangaben zugelassen. Zum Einsatz kommt es vor allem in Kuchen, Konfekten und Überzügen, aber auch in Fleischerzeugnissen.

Mit Emulgatoren lassen sich Zutaten kombinieren, die eigentlich nicht miteinander vermischbar sind. So kann man beispielsweise fettige mit wässrigen Substanzen verbinden und es entsteht eine lagerungsfähige Emulsion. Die besondere Molekülstruktur von Emulgatoren macht dies möglich. Es gibt natürliche Emulgatoren wie Lecithin, Wein- oder Essigsäure oder Zuckerester, aber auch etliche synthetisch hergestellte Emulgatoren.

Natürlicher Emulgator: Lecithin
Zu den natürlichen Emulgatoren, die in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden, gehört beispielsweise Lecithin, das unter anderem in Eigelb vorhanden ist. Bei Lebensmitteln, die erhitzt oder gefroren werden, verwendet man vor allem künstliche Emulgatoren wie zum Beispiel Phosphate.

 

Kennzeichnungspflichtig: Lecitin

 

Hersteller sind dazu verpflichtet, detaillierte Angaben über möglicherweise Allergie auslösende Inhaltsstoffe zu machen. Das betrifft auch Hilfsmittel, die nur im Rahmen der Produktion mit dem Lebensmittel in Kontakt kommen. Da Soja zu den allergenen Stoffen zählt, muss das bei aus Soja gewonnenem Lecithin auf dem Etikett vermerkt sein.

Sowohl die natürlichen als auch die synthetisch hergestellten Emulgatoren werden im menschlichen Körper ähnlich wie Fettsäuren abgebaut. Deshalb belasten diese Stoffe die Leber oder andere Organe nicht.

Phosphate
Organische Phosphorsäureverbindungen spielen im Körper eine wichtige Rolle als Energieüberträger und sind für den menschlichen Stoffwechsel sowie für Knochen und Zähne unentbehrlich. Phosphat dient besonders dem Energiestoffwechsel als Energiequelle für sämtliche Zellvorgänge.